Sunday, October 30, 2016

Ein Wandbild muss her - Saal Digital Rezension

Neulich bat Saal Digital um Rezensionen ihrer Produkte im Gegenzug zu Rabatten. Das traf sich wunderbar, denn ich wollte gern endlich mal ein richtig großes Wandbild aus meinem Fundus an die Wände bekommen.



Also habe ich die Chance genutzt und das Bild genommen, dass ich schon lange drucken wollte. Es ist ein Spiegelungsbild, das ich 2011 in New York City aufgenommen habe. Das Bild besteht aus vielen, vielen überlagerten Ebenen des Inneren des Cafés, der Scheibe, der Spiegelungen aus verschiedenen Tiefen davor und dem Durchblick durch das Café.



Ich bin wirklich stolz auf mein Bild und hatte es schon lange als Hintergrundbild auf meinem PC im Büro. Nachdem ich mich immer noch nicht satt gesehen habe, ist es das richtige Bild für so ein Projekt.

Ich habe mich für Alu Dibond entschieden.

Die matte und dauerhafte Qualität hat mir für dieses Bild besonders gut gefallen. Das Bild enthält unendlich viele Ebenen und Spiegelungen und ich wollte keine weiteren Spiegelungen riskieren. Ich denke, zumindest Lichtquellen würden sich spiegeln, und direkt vor dem Bild hängt eine Pendelleuchte.

Also, jetzt geht es ans Erstellen und Bestellen.

Warum Saal Digital?

Vor Jahren hat mich ein Berufsfotograf darauf gebracht, warum ich mit meinen Abzügen von üblichen Posterherstellern nicht zufrieden war. Es war nicht die Qualität meiner Bilder, sondern die Qualität des Drucks. Und da fängt es bereits an.

Saal Digital druckt nicht. Saal zieht ab. Wo ist der Unterschied? Aus meiner nicht-profi-Sicht erklärt sich das so: Beim Druck werden Farbpunkte nebeneinander gesetzt. Die werden so gemischt, dass die Farben sich richtig ergeben.

Saal erstellt Abzüge. Also so, wie man das aus Tagen des Films kennt. Ein Papier, das auf die Belichtung reagiert. Das Papier bildet also die Farbe. Wir sprechen nicht von Punkten und Farbmischungen, sondern von Farben und Flächen.

Die Bilder werden klarer, brillanter, "fotografischer" und haben eine professionellere Wirkung.

Ich habe bei Saal bisher meist auf Papieren abziehen lassen. Vor allem auch das Metallik-Papier hat mich wirklich überzeugt.

Man findet in der Auswahl von Saal auch immer das "passende" Medium, meine ich.

Ich weiß, dass sicher der ein oder andere kritisch auf eine Rezension schaut, wenn dafür ein Gutschein im Spiel ist. Zu Recht. Ich muss allerdings auch sagen, dass ich schon seit vielen Jahren - ganz ohne Anreiz - jedem, der Bilder produzieren lassen will, zu Saal rate. Es ist also nichts Neues für mich.

Um Bilder bei Saal Digital zu bestellen, läd man die Software runter oder aktualisiert sie, wenn man sie bereits hat, ggfs. In der Software wählt man das Produkt aus und bekommt dann die Optionen für das jeweilige Produkt.

Bei einem Wandbild habe ich also für mich Alu Dibond gewählt. 2 Metallscheiben (Alu), und dazwischen eine harte "Plasitkschicht", die dafür sorgt, dass das Bild sich nicht verzieht. Auf die obere Metallschicht wird gedruckt. Der Druck ist bei Alu Dibond immer matt.



Das Bild habe ich mir vorher aus dem Archiv gesucht - in der besten Auflösung, in der ich es habe. Und dann habe ich es in das Programm geladen. Die Seitenverhältnisse meines Bildes sind 2:3 und Saal hat natürlich in diesem Spektrum viele verschiedene Größen voreingestellt. Man kann natürlich auch bei vielen anderen Seitenverhältnissen direkt aus der Liste auswählen. Saal bietet aber, was viele andere nicht tun, soweit ich sehe, auch benutzerdefinierte Formate an. Hat man also ein Panorama oder Vertorama, ein 16:9 oder sonst ein ungewöhnliches Bildformat, so kann man hier einfach die Maße eingeben.

Die Software gibt dann den Preis für das Produkt an. Preise für Wallart variieren stark, je nach Medium. Leinwand, Alu Dibond, Acryl, Picture Box (wohl Saal exklusiv), und vieles mehr hat sehr unterschiedliche Preise. Wer hier auf das Material keinen so gesteigerten Wert legt, kann erstmal durch die Software schauen, in welchem Medium das Bugdet am besten zur Geltung kommt.

Alles in allem war ich mit dem "Gestalten" meines Bildes in 3 Minuten fertig. Ich wollte Alu Dibond, habe geschaut, was an Formaten vorhanden war, und kam mit dem 75x50 gut klar. Das Bild war fertig und schnell eingefügt.



Dann bestätigt man in der Software die Auswahl und läd das Bild hoch. Mit einer normalen Internetverbindung ist das bei einem Bild für Wallart eine zu vernachlässigende Größe.

Ich habe für das Bild die Wandbefestigung mitbestellt. Diese wird dann separat geliefert und man bringt sie selbst an. Es ist also nicht entscheidend, dass Saal versteht, wo bei einem Bild oben und unten ist, oder so. Das kann je nach Bild ja mal fraglich sein.


Die Bestellung ging Dienstag Abend raus und Donnerstag kam das Paket an. Ich weiß nicht, wie die das machen, aber mehr als 3 Tage zwischen dem Tag meiner Bestellung (meist Abends) und der Lieferung lagen bisher nur, wenn ich über Feiertage bestellt habe. Und selbst dann waren die Werktage vergangen, ohne dass man auch nur drüber nachgedacht hätte.

Das kenne ich von anderen Lieferservices auch anders.



Das Paket war riesig. Was hätte ich auch anderes erwartet. Die Verpackung in stabiler Pappe zum Aufreißen. Darin das Bild, in eine Folie gewickelt, die an Frischhaltefolie erinnert. Gemeinsam mit dem Bild waren eine Schaumfolienschicht (auf dem Bilddruck) und eine sehr stabile Pappscheibe eingewickelt. Die Anbringung war separat und in Extrafolie gewickelt beigelegt.








Es hat dann ein paar Tage gedauert, bis ich dazu gekommen bin, das Bild aufzuhängen. Das war dann gestern.



Ich habe die Rückseite anleitungsgemäß sauber gewischt, habe die Positionen der Anbringung überakribisch mit Bleistift angezeichnet - ja, ich will es Euch ja vorzeigen. Das, was sonst niemand sieht - und habe die Anbringungen aufgeklebt.






Mitgeliefert sind auch 2 dicke, halbkugelige Kunststoff-Stopper. Die platziert man gegenüber der Anbringungen, damit das Bild nicht schräg hängt, als Abstandhalter.



Eine halbe Stunde später durfte ich aufhängen. Wir haben das Bild an die Wand gehalten, um die genaue Position zu bestimmen, haben dann die Mitte der Wand (zwischen Links und Rechts) markiert, weil das Bild auf einem Kaminzug hängt, also die Mittigkeit durchaus zu sehen sein wird, und haben dann nach links und rechts die Abstände für die Nägel ausgemessen. Da man das Bild auf den Schienen etwas verschieben kann, kann man kleine Details noch richten. Bei Bildern dieser Größe sind aber 2 Anbringungen notwendig, man muss also die Höhe der Nägel ausmessen, am besten mit einer Wasserwage.



Da soll es hin.




Jetzt hängt das Bild und meine Küche hat ein Highlight bekommen. Ich freue mich wirklich sehr und kann es kaum erwarten, Leuten dabei zuzusehen, wie sie die Details des Bildes studieren. Damit wird man nämlich quasi nie fertig.



... und da hängt es jetzt - meine Lampe erweckt so ein wenig den Eindruck, das Zimmer setze sich im Bild fort, oder das Bild rage bis in die Küche hinaus.





Hier findet Ihr übrigens das Original des Bildes und könnt es genauer betrachten.

Ein schneller Preisvergleich hat übrigens ergeben, dass ich das Bild anderswo nicht günstiger bestellen könnte. Wo ist also die Alternative, wenn ich ehrlich bin? Bei Saal Digital ungeschlagene Qualität, vernünftige Software und super schnelle Hilfe, wenn man mal was Besonderes hat (hatte ich schon mal). Oder von der Stange und so la-la im Ergebnis? Für den relativ gleichen Preis brauche ich nicht zwei mal zu Überlegen.


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